Polizei im Dönereinsatz

Wie heißt es so schön: Quod licet Iovi, non licet bovi (Iovi auch Jovi, deutsch: „Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“) – und das mag ja auch angehen, wenn die Polizei im Einsatz ist…

Aber ich war immer davon ausgegangen, dass in unserem Land sich auch der „Bürger in Uniform“ an geltendes Recht zu halten hat. Das sehen die Kollegen dann wohl anders, oder wird hier Döner vom Spieß befreit…?!

Im kleinen roten Kreis: Das absolute Halteverbot(sschild). Im großen roten Kreis: Der Beamte bei der heroischen Dönerbfreiung. Undsonst: Achso ja, der Radweg natürlich… aber hey!

Was auf diesem Bild fehlt… ach Sie wissen schon!

Problemlösung auf Berliner Art

Hier hat es irgendeine Reiberei zwischen zwei Fahrzeugen gegeben und während die Polizei das klärt wird dann eben der Bürgersteig inklusive des Radwegs komplett blockiert. Die anwesenden Polizisten nehmen darn selbstverständlich auch keinen Anstoß – Hauptsache die Fahrbahn bleibt frei und der Autoverkehr wird nicht beeinträchtig. Da können sich dann Radfahrer, Mütter mit Kinderwagen und Passanten die 50cm teilen, die man großzügigerweise frei lässt. So macht man das hier in der Fahrradstadt Berlin.

Was auf dem Bild nicht fehlt ist ein Berliner Polizist, aber es interessiert ihn nicht.

Nein. Doch! Oh!

Willkommen bei den Idioten

Irgendwo im Medienrauschen habe ich die Meldung gehört, dass in Deutschland rund 1/3 und mehr der Fahrschüler durch die Fahrprüfung fallen. Die meisten davon scheitern der Meldung zufolge an der theoretischen Prüfung, oder anders gesagt an der grundlegenden Regelkenntnis.

Mich hat an der Meldung ja eher gewundert, dass demnach 2/3 diese Prüfung bestehen. Beispiel gefällig?

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Ich glaube, es hackt

Da sage nochmal jemand, man könne es nicht noch mehr auf die Spitze treiben. Die Herren, die hier „im Auftrag der BSR“ (nicht des Herrn) unterwegs sind, können nicht nur den Radweg, sondern auch die Fußgängerfurt komplett blockieren.

Was auf diesen Bildern – wie immer – fehlt, ist der Berliner Polizist, den so etwas interessiert. Aber zu jedem kleinen Blechschaden fahren sie hin und machen Notizen.

Fahren im Auftrag der BSR, aber Parken im Auftrag der großen Arschgeige: Na vielen Dank!

Wer findet den Radweg?

Preisfrage: Wer braucht hier Verkehrserziehung? Genau: Die Berliner Kinder, die mit Ihren Fahrrädern die armen Transporter von der Straße auf den Radweg abdrängen.

Was Sie auf diesem Bild nämlich nicht sehen ist der auf 100 Metern komplett zugeparkte Radweg. Und etwa 500 Meter weiter sind zwei Grundschulen. Wie soll ein Kind hier sicher mit dem Rad zur Schule fahren?

Was auf diesem Bild – wie immer – auch fehlt, ist der Berliner Polizist, den das interessiert.

Willkommen in der Fahrradstadt Berlin – in der Kreuzberger Großbeerenstraße an enem ganz normalen Tag.