Autos töten mehr Menschen als Kriege

Im Jahr 2018 sind 1,35 Millionen Menschen laut WHO weltweit im Verkehr umgebracht worden:

1.335.000 (Einemilliondreihundertfünfunddreißigtausend) Leben wurden zerstört, alle 24 Sekunden wird ein Mensch durch Verkehrsgewalt getötet. Von den Angehörigen, die einen Vater, eine Mutter, ein Geschwister oder das eigene Kind verloren haben ganz zu schweigen.

Nur ein Beispiel: Selbst in Israel, einem Land, das sich seit Jahrezehnten in kriegsähnlichem Zustand befindet, wurden seit Staatsgründung mehr Menschen durch Autos getötet als durch Krieg und Terror.

Und wozu?

Autos raus, das ist unser Auftrag!

Die Aggressivität des Straßenverkehrs

Wer sich fragt, warum der Ton in der Stadt und zwischen den Menschen rauer geworden ist, der muss – wenn er halbwegs in der Innenstadt wohnt – nur einen Blick aus seinem Fenster zur Straße werfen. Ab morgens um acht geht es los und lässt an vielen Tagen auch im Laufe des Tages kaum nach: Dauerstau längst nicht mehr nur auf den Hauptstraßen, sondern getrieben von der Hoffnung auf ein paar gesparte Minuten zunehmend auch in den Nebenstraßen, die eigentlich Wohnstraßen sein sollten.

Während der vielen Stunden des sogenannten Berufsverkehrs reiht sich nur noch Auto an Auto, dazwischen noch Lieferverkehr, Müllfahrzeuge, schwere Laster. Und all dies, so scheint es, ohne auch nur eine Spur von verkehrspolitischem Konzept, wie das funktionieren soll, ohne Tote und Verletzte zu produzieren. Und genau deswegen produziert dieses Verkehrsinferno auch jeden Tag Tote und Verletzte.

Und es produziert Stress: Bei den Fahrern und Fahrerinnen genauso wie bei den Anwohnern und Anwohnerinnen, die kaum noch sicher über die Straße gehen können, beim Schulweg der Kinder schon ein mulmiges Gefühl bekommen und zu allem Überfluss auch noch mit Lärm und Gestank terrorisiert werden.

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Spruch des Tages

1 Auto ist eine tolle Sache,

1.000 Autos sind eine Zumutung,

1.000.000 Autos sind einfach nur eine Plage!